Der letzte Termin einer Wohnungsauflösung ist die Übergabe an den Vermieter. Wie sie ausgeht, entscheidet darüber, ob die Kaution vollständig zurückkommt oder ob am Ende noch eine Rechnung folgt.
Vorbereiten lässt sich das gut. Die wichtigsten Punkte.

Schritt 1: Wirklich vollständig räumen
Besenrein bedeutet zuerst: leer. Dazu gehören auch Keller, Speicher, Garage, Balkon, Gartenanteil und der Fahrradkeller - genau diese Räume werden am häufigsten vergessen. Bleibt etwas zurück, darf der Vermieter es auf Kosten des Mieters entfernen lassen, und diese Rechnungen fallen erfahrungsgemäss deutlich höher aus als eine geplante Räumung.
Schritt 2: Grob reinigen, nicht renovieren
Geschuldet ist eine Grobreinigung: Böden kehren oder saugen, Staub entfernen, Bad und Küche von grobem Schmutz befreien, Fettrückstände abnehmen. Nicht geschuldet sind ohne ausdrückliche Vereinbarung eine Grundreinigung, Fensterputzen von aussen oder das Abschleifen von Böden. Ein Blick in den Mietvertrag lohnt sich, bevor unnötig Arbeit oder Geld investiert wird.

Schritt 3: Bohrlöcher und Kleinigkeiten
Eine übliche Zahl von Dübellöchern gehört zum vertragsgemässen Gebrauch. Wer viele Regale angebracht hat, verschliesst die Löcher mit Fugenmasse und streicht die Stellen an - das dauert einen Nachmittag und nimmt dem Vermieter das häufigste Argument. Ebenso werden Silikonfugen geprüft, verlorene Schlüssel gemeldet und ausgetauschte Teile wie Duschköpfe oder Lampen wieder in den Ursprungszustand versetzt.

Schritt 4: Zähler, Schlüssel, Protokoll
Am Terminstag werden alle Zählerstände für Strom, Gas, Wasser und Wärme notiert und fotografiert, jeweils mit Zählernummer. Sämtliche Schlüssel werden gezählt und im Protokoll aufgeführt - fehlt einer, kann der Vermieter den Austausch der Schliessanlage verlangen. Vor der Begehung wird die leere Wohnung Raum für Raum fotografiert, und unterschrieben wird nur, was auch der eigenen Wahrnehmung entspricht.
Fazit: Leer, gekehrt, dokumentiert
Vollständig geräumt einschliesslich Keller und Garage, grob gereinigt, Bohrlöcher zu, Zähler und Schlüssel im Protokoll - mehr verlangt eine normale Übergabe nicht. Zwischen Räumung und Termin sollte ein Puffertag liegen.

Wenn das zu viel wird: 07161 / 68 111 oder info@dieraeumung.de - Kontakt aufnehmen für Räumung und besenreine Übergabe zum Termin.




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