Bei einer Haushaltsauflösung finden sich in Küche und Vorratskammer oft noch grosse Mengen an haltbaren Lebensmitteln - Konserven, Nudeln, Mehl oder eingekochtes Obst aus dem eigenen Garten. Wegwerfen fühlt sich dabei fast immer falsch an, besonders wenn die Produkte noch lange haltbar sind. Genau hier kommt Foodsharing ins Spiel.
Die Frage "Was passiert eigentlich mit den Lebensmitteln?" gehört bei einer Entrümpelung fast zu jedem Fall dazu. Im Folgenden geht es darum, wie Foodsharing funktioniert und wie es genutzt werden kann.

Schritt 1: Was Foodsharing bedeutet
Foodsharing ist eine ehrenamtliche Bewegung, bei der noch geniessbare Lebensmittel weitergegeben statt entsorgt werden. Es gibt lokale Verteilstationen, sogenannte Fair-Teiler, an denen jeder kostenlos Lebensmittel abgeben und mitnehmen kann, sowie Online-Plattformen, über die sich Anbieter und Abholer direkt verabreden. Die Idee dahinter: Lebensmittelverschwendung reduzieren und gleichzeitig Menschen unterstützen, die sich über eine kostenlose Aufstockung freuen.
Schritt 2: Was sich fürs Teilen eignet
Am besten eignen sich original verpackte, ungeoffnete Lebensmittel mit noch ausreichendem Mindesthaltbarkeitsdatum, aber auch selbst eingekochtes Obst und Gemüse findet oft dankbare Abnehmer. Bei einer Haushaltsauflösung in Uhingen wurde einmal ein ganzer Keller voller eingekochter Marmelade gefunden - über eine lokale Foodsharing-Gruppe war das innerhalb weniger Tage komplett vergriffen, statt im Müll zu landen.

Schritt 3: Wie man einen Fair-Teiler findet
In vielen Städten und Gemeinden gibt es öffentlich zugängliche Fair-Teiler, oft in Gemeinschaftszentren, Kirchen oder sogar in speziellen Kühlschränken im öffentlichen Raum. Eine kurze Online-Suche nach Foodsharing und dem eigenen Wohnort zeigt meist schnell die nächstgelegene Station. Alternativ helfen auch lokale Nachbarschaftsgruppen oder soziale Einrichtungen weiter.

Schritt 4: Was bei einer Haushaltsauflösung zu beachten ist
Bei einer grösseren Haushaltsauflösung lohnt es sich, Lebensmittel frühzeitig getrennt von den übrigen Räumarbeiten zu sichten, da die Zeit bis zur Abholung durch Foodsharing-Initiativen oft begrenzt ist. Solche Funde sind ein guter Hinweis, Lebensmittel nicht automatisch zu entsorgen.
Fazit: Teilen statt wegwerfen
Foodsharing ist eine einfache Möglichkeit, noch geniessbare Lebensmittel aus einer Haushaltsauflösung sinnvoll weiterzugeben, statt sie zu entsorgen. Ein kurzer Griff zum Smartphone reicht oft schon aus.

Bei grossen Mengen an Lebensmitteln oder anderen noch brauchbaren Dingen im Rahmen einer Haushaltsauflösung: 07161 / 68 111 oder info@dieraeumung.de - Kontakt aufnehmen.




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