







Abi Shek – Linolschnitt - „Delfine/Wale“ - signiert & nummeriert 49/55, gerahmt
inkl. MwSt.
Dieses Blatt ist ein schönes Beispiel dafür, wie klassische Moderne auf außereuropäische Skulpturtradition trifft – ohne Folklore, ohne Effekthascherei. Albert Renger-Patzsch steht für den präzisen, „sachlichen“ Blick der Fotografie des 20. Jahrhunderts: Form, Oberfläche, Präsenz. Genau so wird hier die „mbuya“-Maske der West-Pende (Zaire, 19. Jahrhundert) ins Bild gesetzt.
Die frontal aufgefasste Maske wirkt beinahe architektonisch: die scharf gefasste Stirnlinie, die geschlossenen Augenformen und die strenge Mundpartie erzeugen eine ikonische, zeitlose Wirkung. Licht und Grauwertmodellierung machen die Patina und Materialspuren sichtbar – der fotografische Blick nimmt das Objekt als Kunst ernst und zeigt es mit Würde und Klarheit.
Es handelt sich um einen Reprint von 1997, gefertigt vom Original-Glasnegativ, herausgegeben vom Kunstring Folkwang Essen. Die kleine Auflage macht das Werk auch für Sammler interessant.
Wichtig / Hinweis zur Bildwirkung:
Eine feine Linie/Spur im Motivbereich ist druckbedingt bzw. gehört zur Vorlage/Materialität (Glasnegativ/Reproprozess) und ist kein Schaden an Rahmen oder Glas.
Künstler: Albert Renger-Patzsch
Titel/Motiv: „mbuya“ – Maske der West-Pende
Motiv datiert: Zaire, 19. Jahrhundert
Edition: Reprint 1997 vom Original-Glasnegativ
Auflage: 30 + 5 Exemplare, nummeriert 5/30
Herausgeber: Kunstring Folkwang Essen
Präsentation: Passepartout, gerahmt hinter Glas (staubdicht)
Maße inkl. Rahmen: ca. 52 × 41 cm
Zustand: gepflegter Gesamteindruck (siehe Fotos)
Int.
Zusatzinformation:
Sein Vater Robert Renger-Patzsch (1868–1920), selbst an der Fotografie interessiert, weckte in ihm das Interesse. Bereits mit 14 Jahren beherrschte er das gesamte Spektrum an Aufnahmetechnik und Entwicklung. Albert studierte zunächst Chemie in Dresden, brach das Studium jedoch bald ab und übernahm 1922 die Leitung des Bildarchivs des Folkwang-Verlages in Hagen. 1923 ging er zu einer Bildagentur nach Berlin. Ab 1925 arbeitete er als selbständiger Fotograf in Bad Harzburg. 1929 zog Renger-Patzsch nach Essen, wo ihm Atelierräume im Museum Folkwang zur Verfügung gestellt wurden. In dieser Zeit war die Industriefotografie sein Schwerpunkt. Einen Lehrauftrag für Fotografie an der Folkwangschule brach er 1933 ab. Nachdem 1944 ein Großteil seines Archivs durch Bombenangriffe zerstört worden war, zog er sich nach Kriegsende nach Wamel an den Möhnesee zurück und widmete sich der Naturfotografie. Seine Arbeiten veröffentlichte er zum Beispiel in der Kulturzeitschrift Westfalenspiegel.
(Quelle WIKI)
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Abi Shek – Linolschnitt - „Delfine/Wale“ - signiert & nummeriert 49/55, gerahmt
