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Ordentlich gestapelte Umzugskartons in einem sauberen Lagerraum
Wohnungsauflösungen18. Sep 20262 Min. Lesezeit

Wie lagert man Möbel zwischen, wenn der Umzug sich verzögert?

Wenn die alte Wohnung räumt werden muss, die neue aber noch nicht frei ist, entsteht eine Lücke von Wochen oder Monaten. Bei einer Wohnungsauflösung nach einem Todesfall passiert dasselbe, wenn die Erben sich noch nicht einig sind.

Zwischenlagern ist dann die naheliegende Lösung - lohnt sich aber nicht in jedem Fall. Die wichtigsten Punkte.

Gang eines Selfstorage-Lagers mit Rolltoren

Schritt 1: Die passende Lagerform wählen

Selfstorage bedeutet eine eigene abschliessbare Box mit meist täglichem Zugang; abgerechnet wird pro Quadratmeter und Monat, und man räumt selbst ein. Die Spedition dagegen lagert in genormten Behältern in einer Halle, holt ab und liefert wieder aus - das ist bequemer und bei längeren Zeiträumen oft günstiger, dafür kommt man nicht kurzfristig an einzelne Stücke heran.

Schritt 2: Grösse realistisch schätzen

Als grobe Faustregel gelten für eine Zwei-Zimmer-Wohnung rund sechs bis acht Quadratmeter Lagerfläche, für eine Vier-Zimmer-Wohnung etwa zwölf bis fünfzehn. Wer hoch stapeln kann, braucht weniger Fläche - deshalb ist die Raumhöhe ein wichtiger Punkt beim Vergleich. Zu klein gewählt ist teurer als zu gross, weil ein zweiter Abstellplatz eine weitere Grundgebühr kostet.

In Decken eingeschlagene Möbel gestapelt in einer Lagerbox

Schritt 3: Richtig verpacken

Polstermöbel und Matratzen werden atmungsaktiv abgedeckt, nicht luftdicht in Folie gewickelt - sonst bildet sich Kondenswasser und darunter Schimmel. Holzmöbel kommen auf Paletten oder Kanthölzer, damit sie keinen Bodenkontakt haben. Schränke werden zerlegt, Schrauben in beschriftete Beutel gepackt und am Bauteil befestigt. Kartons werden gleichmässig gefüllt, beschriftet und mit den schweren nach unten gestapelt.

Nahaufnahme von Stretchfolie um ein Stuhlbein gewickelt

Schritt 4: Rechnen, bevor man einlagert

Der entscheidende Punkt wird oft übersehen: Bei sechs Monaten Lagerkosten plus zweimal Transport kommt schnell ein Betrag zusammen, für den sich eine gebrauchte Einrichtung neu beschaffen liesse. Sinnvoll ist deshalb, vorher auszusortieren und nur das einzulagern, was wirklich weiterverwendet wird. Verwertbares wird verkauft, Brauchbares gespendet, der Rest entsorgt - das reduziert die benötigte Fläche oft um die Hälfte.

Fazit: Erst aussortieren, dann einlagern

Selfstorage für kurze Zeiträume mit Zugriff, Spedition für längere Phasen ohne Zugriff. Atmungsaktiv abdecken, nichts direkt auf den Boden stellen und vor allem: nur das einlagern, dessen Lagerkosten unter seinem Wiederbeschaffungswert bleiben.

Ordentlich gestapelte Umzugskartons in einem sauberen Lagerraum

Beim Aussortieren hilft: 07161 / 68 111 oder info@dieraeumung.de - Kontakt aufnehmen für Bewertung, Verwertung und Räumung.

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