Bauschutt fällt bei einer Haushaltsauflösung häufiger an, als man zunächst denkt - etwa wenn beim Ausräumen Fliesen, Putzreste oder alte Sanitärkeramik zum Vorschein kommen, oder wenn kleinere Rückbauarbeiten nötig werden. Viele fragen sich dann, ob das einfach zum normalen Sperrmüll gehört.
Bauschutt ist bei einer Entrümpelung ein Material, das konsequent getrennt behandelt wird. Im Folgenden geht es darum, warum das wichtig ist und wie die Entsorgung richtig abläuft.

Schritt 1: Was überhaupt als Bauschutt zählt
Zum Bauschutt gehören mineralische Materialien wie Ziegel, Beton, Fliesen, Putz, Mauerwerk und Sanitärkeramik. Nicht dazu zählen Holz, Tapetenreste, Dämmmaterial oder Elektroinstallationen, die separat entsorgt werden müssen. Bei einer Haushaltsauflösung mit älterem Bestand wird deshalb schon während der Räumung konsequent sortiert, damit am Ende nicht alles vermischt in einem Container landet.
Schritt 2: Warum getrennte Entsorgung Pflicht ist
Bauschutt muss getrennt vom übrigen Sperrmüll entsorgt werden, da er in der Regel recycelt und zu neuem Baumaterial verarbeitet wird. Wird er mit anderem Abfall vermischt, ist eine Wiederverwertung nicht mehr möglich, und die Entsorgung wird insgesamt teurer. Deshalb verlangen die meisten Wertstoffhöfe und Containerdienste eine strikte Trennung nach Materialarten.

Schritt 3: Mengen richtig einschätzen
Bei kleineren Mengen reicht oft die eigene Anlieferung zum Wertstoffhof, wobei viele Kommunen hierfür Gewichts- oder Volumengrenzen für Privatpersonen festlegen. Bei grösseren Mengen, etwa nach dem Rückbau einer alten Küche oder eines Badezimmers, lohnt sich ein eigener Bauschuttcontainer. Bei einer Haushaltsauflösung in Göppingen war einmal ein kompletter alter Kachelofen samt Fundament zu entsorgen - da war schnell klar, dass ein separater Container die einzig sinnvolle Lösung war.

Schritt 4: Kosten im Blick behalten
Die Entsorgungskosten für Bauschutt richten sich meist nach Gewicht und werden pro Tonne berechnet. Vermischter Bauschutt mit Fremdstoffen wird dabei oft teurer eingestuft als sauber sortiertes Material. Wer schon während der Haushaltsauflösung auf saubere Trennung achtet, spart am Ende bares Geld bei der Entsorgung.
Fazit: Trennen lohnt sich doppelt
Bauschutt gehört nicht in den normalen Sperrmüll, sondern in eine eigene, saubere Entsorgungsschiene. Wer von Anfang an trennt, spart Kosten und sorgt dafür, dass das Material tatsächlich wiederverwertet werden kann.

Bei Bauschutt im Rahmen einer Haushaltsauflösung: 07161 / 68 111 oder info@dieraeumung.de - Kontakt aufnehmen für die fachgerechte Trennung und Entsorgung.



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