Wenn bei einer Haushaltsauflösung der Bodenbelag mit raus muss, stellt sich schnell die Frage: Wohin eigentlich mit altem Parkett oder Vinylboden? Beides sieht auf den ersten Blick harmlos aus, wird aber je nach Zusammensetzung und Alter unterschiedlich entsorgt.
Böden gehören bei einer Entrümpelung zu den Dingen, die gerne übersehen werden - bis klar wird, dass sie eben nicht einfach im Sperrmüll landen dürfen. Im Folgenden geht es darum, wie die Entsorgung richtig abläuft.

Schritt 1: Parkett - Holz ist nicht gleich Holz
Echtes Massivholzparkett ohne Beschichtungsreste kann grundsätzlich als Altholz entsorgt werden, das teils sogar wiederverwertet wird. Anders sieht es bei lackiertem, geklebtem oder mit Kunststoffbeschichtung versehenem Parkett aus - hier handelt es sich meist um Restholz, das über den Sperrmüll oder einen Wertstoffhof entsorgt werden muss, da Beschichtungen und Klebstoffe eine reine Altholzverwertung ausschliessen. Bei einer Haushaltsauflösung in Kirchheim wurde einmal ein komplettes Massivholzparkett ausgebaut, das tatsächlich noch weiterverwendet werden konnte - das ist aber eher die Ausnahme als die Regel.
Schritt 2: Vinylboden richtig einordnen
Vinylboden besteht meist aus PVC und gehört grundsätzlich nicht in den normalen Hausmüll oder die gelbe Tonne, sondern muss als Baumischabfall oder Restmüll entsorgt werden. Ältere Vinylfliesen aus den 1960er bis 1980er Jahren können zudem Asbest im Klebstoff oder im Fliesenmaterial selbst enthalten - das ist bei diesem Material häufiger der Fall, als viele denken. Deshalb wird bei älteren Häusern immer zuerst das Baujahr und der Zustand der Fliesen geprüft, bevor mit dem Entfernen begonnen wird.

Schritt 3: Fachgerechtes Entfernen
Egal ob Parkett oder Vinyl - beim Entfernen sollte nichts unnötig zerstört oder aufgewirbelt werden, insbesondere bei möglichem Asbestverdacht. Mit geeignetem Werkzeug lassen sich die Beläge schonend ablösen, bündeln und transportfertig machen. Bei grossen Flächen kommt schnell ein erhebliches Gewicht und Volumen zusammen, das sich am besten direkt mit einplanen lässt, statt es später separat abzuholen.

Schritt 4: Der Boden danach
Nach dem Entfernen bleibt meist ein Estrich- oder Betonboden zurück, der noch Klebstoffreste aufweisen kann. Je nachdem, ob die Fläche neu belegt oder nur ordentlich übergeben werden soll, reicht oft eine grobe Reinigung. Bei einer Haushaltsauflösung wird darauf geachtet, dass der Raum am Ende in einem Zustand ist, der problemlos weitervermietet oder verkauft werden kann.
Fazit: Genau hinschauen lohnt sich
Ob Parkett oder Vinylboden - die richtige Entsorgung hängt vom Material, dem Alter und eventuellen Beschichtungen ab. Wer das vorher klärt, vermeidet unnötige Nachfragen beim Wertstoffhof oder falsch entsorgte Abfälle.

Bei alten Böden, die im Rahmen einer Haushaltsauflösung raus müssen: 07161 / 68 111 oder info@dieraeumung.de - Kontakt aufnehmen für die fachgerechte Entfernung und Entsorgung.



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