Zum Inhalt springen

Warenkorb

Dein Warenkorb ist leer

Weiter einkaufen
Gemuetliches kleines Wohnzimmer altersgerecht eingerichtet
Haushaltsauflösung15. Aug 20262 Min. Lesezeit

Was bedeuten Pflegegrad 1 und 2 für den Wohnungswechsel?

Sobald bei einem Angehörigen ein Pflegegrad festgestellt wird, stellt sich für viele Familien die Frage, ob ein Wohnungswechsel nötig oder sinnvoll ist. Gerade bei den niedrigeren Pflegegraden 1 und 2 ist das oft nicht sofort klar, da hier meist noch keine intensive pflegerische Versorgung notwendig ist.

In Gesprächen mit Angehörigen im Rahmen einer Haushaltsauflösung zeigt sich immer wieder Unsicherheit darüber, was ein Pflegegrad konkret für die Wohnsituation bedeutet. Im Folgenden wird das kurz eingeordnet.

Gehhilfe neben einem Stuhl in einem hellen Flur

Schritt 1: Was Pflegegrad 1 und 2 bedeuten

Pflegegrad 1 beschreibt eine geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit, bei der Betroffene meist noch weitgehend eigenständig zurechtkommen, aber gelegentliche Unterstützung benötigen. Pflegegrad 2 bedeutet eine erhebliche Beeinträchtigung, bei der regelmässige Hilfe im Alltag notwendig wird. Beide Grade rechtfertigen in der Regel noch keinen Umzug ins Pflegeheim, können aber Auslöser für Überlegungen zu einer altersgerechteren Wohnsituation sein.

Schritt 2: Wann ein Wohnungswechsel sinnvoll wird

Bei Pflegegrad 1 oder 2 reicht oft schon eine Anpassung der bestehenden Wohnung, etwa durch den Einbau eines Treppenlifts, eines barrierefreien Bads oder von Haltegriffen. Wird die bisherige Wohnung aber grundsätzlich ungeeignet, etwa wegen vieler Treppen ohne Aufzug, kann ein Umzug in eine barrierefreie Wohnung oder ins betreute Wohnen sinnvoller sein als teure Umbaumassnahmen.

Haende fuellen ein Antragsformular am Schreibtisch aus

Schritt 3: Finanzielle Unterstützung nutzen

Für wohnumfeldverbessernde Massnahmen gibt es bei anerkanntem Pflegegrad einen Zuschuss der Pflegekasse, der bei einem Umzug in eine altersgerechte Wohnung ebenfalls beantragt werden kann. Diese Unterstützung wird von vielen Familien gar nicht in Anspruch genommen, weil sie schlicht nicht bekannt ist - ein Gespräch mit der Pflegekasse lohnt sich deshalb frühzeitig.

Barrierefreies Bad mit Haltegriffen und ebenerdiger Dusche

Schritt 4: Was das für die alte Wohnung bedeutet

Entscheidet sich die Familie für einen Umzug, steht am Ende meist die Auflösung der bisherigen Wohnung an - auch wenn bei Pflegegrad 1 oder 2 oft noch mehr Hausrat mitgenommen werden kann als bei einem späteren Umzug ins Pflegeheim. Bei einer Haushaltsauflösung in diesem Kontext wird besonders darauf geachtet, dass der betroffene Angehörige selbst möglichst viel Mitspracherecht über seine Sachen behält.

Fazit: Pflegegrad bedeutet nicht automatisch Umzug

Pflegegrad 1 und 2 sind noch kein zwingender Grund für einen Wohnungswechsel, können aber Anlass sein, die Wohnsituation grundsätzlich zu überdenken. Eine frühzeitige Beratung durch die Pflegekasse hilft bei der Entscheidung.

Gemuetliches kleines Wohnzimmer altersgerecht eingerichtet

Steht am Ende doch ein Umzug an: 07161 / 68 111 oder info@dieraeumung.de - Kontakt aufnehmen für Unterstützung bei der Auflösung der bisherigen Wohnung.

Teilen

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website ist durch hCaptcha geschützt und es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von hCaptcha.